Klaus Fischer
Das Baden-Badener Villenjahrhundert

Lust am schönen Wohnen

Dem Besucher und Gast der Stadt Baden-Baden fallen vor allem drei Dinge ins Auge: die Gartenhaftigkeit der Stadt mit ihren überraschend hohen Bäumen, die gebaute Kulisse der Grandhotels sowie die Vielzahl und Vielfalt der Villen.Villen prägten über ein Jahrhundert das bauliche, die Villenkultur das ge­sellschaftliche Bild der Stadt. So ist es naheliegend, von Baden-Baden als „Villenstadt“ zu sprechen und der Frage nachzugehen, welche Bedeutung und welchen Erinnerungswert diese Villen heute noch haben. Und ganz nebenbei: Wo liegen denn eigentlich die schönsten Villen, und was ist das Besondere, vielleicht „Denkmalwerte“ an der Baden-Badener Villenwelt. Klaus Fischer gibt Antworten darauf.
Die Baden-Badener Villenkultur ist der Traum und das Abbild vom schönen Wohnen. Hier spiegelt die bauhistorische zugleich die sozialgeschichtliche Vergangenheit und hier beweist sich, was es zu bewahren und weiterzuentwickeln gilt. Der viel beachtete Handlungsgrundsatz des preußischen Re­formers und Staatspolitikers Freiherr vom Stein „Das Gegenwärtige muß aus dem Vergangenen entwickelt werden, wenn man ihm eine Dauer für die Zukunft ver­sichern will“, ist dabei immer noch hilfreich.

192 Seiten, Klappenbroschur, mit über 200 Fotos und Zeichnungen und zwei Stadtplänen, 22,90 Euro

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Professor Dr.-Ing. Klaus Fischer, 1937 in Mannheim geboren. Studium in Darmstadt, Wien und Bonn: Städtebau und Regionalplanung. Tätigkeit in der Planungspraxis und im Hochschulbereich, über 30 Jahre im kommunalen und regionalen Planungswesen. Oberbaudirektor a.D.
Nebenberuflich Verfasser von Fachbüchern. Langjährige Mitwirkung in staatlichen und kommunalen Beiräten und Fachgremien. Liebhaber von Theater, Musik und Literatur, von Weinlandschaften und Städten mit Originalität und baukulturellem Bewusstsein. Allerorten Stadtspaziergänge und Bemühungen um die regionale Gastronomie.